NÖ Landtagswahl 2018 . Kandidaten . Wahlbehörden . Wahlrecht . Medien . Umfragen
wahlwerbende Parteien: CPÖ . FPÖ . Grüne . NEOS . ÖVP . SPÖ . WFNOE



Niederösterreichische Landtagswahl 2018 / NÖ-Wahl

Wahltag: 28. Jänner 2018; Stichtag: 17.11.2017;

Wer wird gewählt?
     Antwort: Der Landtag von Niederösterreich mit seinen 56 Mitgliedern.

Welche Parteien werden bei der NÖ-Wahl 2018 kandidieren?
(in alphabetischer Reihenfolge)
  .
Nr. Kurzbez.
Logo
Parteiname bzw Listenname / Langbezeichnung
  1. CPÖ
„Christliche Partei Österreichs“
Spitzenkandidat: Alfred Kuchar, 51 J., Bio-Winzer   (ehrenamtlich)
Zulassung zur Kandidatur: nur in den Bezirken Amstetten, Melk, Mödling
am Stimmzettel
  2. FPÖ
„Freiheitliche Partei Österreichs“
Spitzenkandidat: Udo Landbauer, 31 J. (Berufspolitiker) 
Zulassung zur Kandidatur: landesweit am Stimmzettel
  3. Grüne
„Die Grünen“
Spitzenkandidatin: Dr. Helga Krismer, 45 J., (Berufspolitikerin)
Zulassung zur Kandidatur: landesweit am Stimmzettel
  4. NEOS
„NEOS - Das neue Niederösterreich“
Spitzenkandidatin: Indra Collini, 46 J.,  (ehrenamtlich)
Zulassung zur Kandidatur: landesweit am Stimmzettel
  5. ÖVP
„Volkspartei Niederösterreich“
Spitzenkandidatin: Mag. Johanna Mikl-Leitner, 53 J., (Berufspolitikerin)
Zulassung zur Kandidatur: landesweit am Stimmzettel
  6. SPÖ
„Liste Franz Schnabl - SPÖ“
Spitzenkandidat: Franz Schnabl, 58 J.,  (Berufspolitiker)
Zulassung zur Kandidatur: landesweit am Stimmzettel
  7.
WFNOE
"Wir für Niederösterreich"
Spitzenkandidat Mag. Robert Marschall, 51 J., (ehrenamtlich)
Zulassung zur Kandidatur: nur im Bezirk Baden am Stimmzettel
 .

Anmerkung:
* Die CPÖ hat nur Bezirkswahlvorschläge eingereicht, aber keinen Landeswahlvorschlag für NÖ.
* Die Spalte 3 (Erg. Liste leer) ist reseviert für das Team Stronach / FRANK. Die haben aber keinen Wahlvorschlag für die NÖ Landtagswahl 2018 eingebracht und deshalb bleibt die Liste leer. Die anderen Parteien rücken nicht nach vorne. Das ist zwar ein bisserl absurd, aber das hat sich die ÖVP - die eine absolute Mehrheit in der NÖ Landesgesetzgebung hat - so ausgedacht.
 

Welche Parteien NICHT bei der NÖ-Wahl 2018 antreten werden:
     * "Team Stronach für Niederösterreich" wird sich weder umbenennen, noch kandidieren, sagte am 20.10.2017 die Landesobfrau des Team Stronach für NÖ, Renate Krüger-Fischer. Das Team Stronach wird auch keine unabhängigen Listen unterstützen. Quelle: OTS-Aussendung vom 20.11.2017
Frank-Klubobmann Ernest Gabmann überlegte noch bis Mitte Dezember seinen Wahlantritt. Bei der letzten Landtagswahl erreichte das Team Stronach in Niederösterreich mit seinem damaligen Spitzenkandidaten Frank Stronach beachtliche 9,8%. Nun dürfte es fix sein, daß auch Ernest Gabmann nicht bei der NÖ-Wahl 2018 antreten wird. (Qu.: Der Standard vom 19.12.2017)
    * KPÖ: Nach der Nationalratswahl 2017 sind viele Aktivisten erschöpft und brauchen eine Pause. Weiters hat die Nationalratswahl viel Geld gekostet und jetzt hat die KPÖ "sehr wenig finanzielle Mittel zur Verfügung, die wir in einen Landtagswahlkampf stecken könnten". Die Hürden und Schikanen, die man für einen Wahlantritt  bei der Landtagswahl in Niederösterreich überwinden muß, sind für die KPÖ zu groß.
Quelle: noe.kpoe.at vom 11.12.2017
    * "Liste Sebastian Kurz - die neue Volkspartei": Diese wahlwerbende Gruppe trat zuletzt statt der "Österreichischen Volkspartei" bei der Nationalratswahl 2017 an.
    * Die "Sozialdemokratische Partei Österreichs" wird auch nicht am Stimmzettel zu finden sein. Statt ihr steht die "Liste Franz Schnabl - SPÖ" am Stimmzettel.
    * Pilz: Die "Liste Peter Pilz" hat derzeit andere Sorgen, als einen Wahlantritt in Niederösterreich. Das definitive Aus wurde in der Klubsitzung am 5.12.2017 beschlossen. Grund: Das Sammeln von 1000 Unterstützungserklärungen für den Wahlantritt in ganz Niederösterreich sei eine zugroße Hürde. Qu.: ORF-NÖ vom 5.12.2017  PS: Dafür möchte die Liste Pilz bei der nächsten Wiener Gemeinderatswahl antreten und sich darauf konzentrieren.
 
 
Fotos vom 16. November 2017; Niederösterreichischer Landtagssaal in St. Pölten

.
Wer ist wahlberechtigt?
Die Antwort findet sich im § 21 Wahlrecht, NÖ-LWO:
"(1) Wahlberechtigt ist jeder österreichische Staatsbürger, der spätestens am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet hat, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen ist und in einer Gemeinde des Landes Niederösterreich seinen ordentlichen Wohnsitz hat beziehungsweise gemäß § 2a Abs. 1 NÖ Landesbürgerevidenzengesetz, LGBl. 0050, als Auslandsniederösterreicher in die Landes-Wählerevidenz eingetragen ist.
(2) Ob die Voraussetzungen nach Abs. 1 zutreffen, ist, abgesehen vom Wahlalter, nach dem Stichtag (§ 1 Abs. 2) zu beurteilen."

Insgesamt sind am 28.1.2018 exakt 1.386.343 Niederösterreicher und -innen wahlberechtigt. Das sind um 18.111 Personen weniger als 2013“, so Landtagspräsident Penz in einer Pressemitteilung.
 

Wo wird gewählt? Antwort: In ganz Niederösterreich. Die 573 Gemeinden Niederösterreichs sind in 20 Regionalwahlkreisen zusammengefaßt.:
 
Wahl-
kreis-
nummer
Bezeichnung Gebiet Mandate
     1 Amstetten Verwaltungsbezirk Amstetten, Stadt mit eigenem Statut 
Waidhofen an der Ybbs; Vorort Amstetten
4
     2 Baden Verwaltungsbezirk Baden 
5
     3 Bruck an der Leitha Verwaltungsbezirk Bruck an der Leitha
3
     4 Gänserndorf Verwaltungsbezirk Gänserndorf
3
     5 Gmünd Verwaltungsbezirk Gmünd
1
     6 Hollabrunn Verwaltungsbezirk Hollabrunn
2
     7 Horn Verwaltungsbezirk Horn
1
     8 Korneuburg Verwaltungsbezirk Korneuburg
3
     9 Krems an der Donau Verwaltungsbezirk Krems an der Donau, 
Stadt mit eigenem Statut Krems an der Donau; 
Vorort Stadt mit eigenem Statut Krems an der Donau
3
   10 Lilienfeld Verwaltungsbezirk Lilienfeld
1
   11 Melk Verwaltungsbezirk Melk
3
   12 Mistelbach Verwaltungsbezirk Mistelbach
3
   13 Mödling Verwaltungsbezirk Mödling
4
   14 Neunkirchen Verwaltungsbezirk Neunkirchen
3
   15 St. Pölten Verwaltungsbezirk St. Pölten, 
Stadt mit eigenem Statut St. Pölten; 
Vorort Stadt mit eigenem Statut St. Pölten
6
   16 Scheibbs Verwaltungsbezirk Scheibbs
1
   17 Tulln Verwaltungsbezirk Tulln
3
   18 Waidhofen an der Thaya Verwaltungsbezirk Waidhofen an der Thaya
1
   19 Wiener Neustadt Verwaltungsbezirk Wiener Neustadt,
Stadt mit eigenem Statut Wiener Neustadt; 
Vorort Stadt mit eigenem Statut Wiener Neustadt
4
   20 Zwettl Verwaltungsbezirk Zwettl
2
Kundmachung betreffend der Mandatszahlen je Regionalwahlkreis:
Die  NÖ  Landesregierung  verlautbarte  gemäß § 5  Abs. 1 der  NÖ  Landtagswahlordnung 1992,
LGBl. 0300 in der Fassung LGBl. Nr. 96/2015; Ausgegeben am 16. Jänner 2017
 

Unterstützungserklärungen für die Kandidatur:
§ 42 Abs. 2 NÖ-LWO: "Der Kreiswahlvorschlag muß von wenigstens drei Mitgliedern des Landtages unterschrieben oder von wenigstens 50 Personen, die am Stichtag in Gemeinden des Wahlkreises als wahlberechtigt in der Landes-Wählerevidenz eingetragen waren, unterstützt sein."

Worum es im NÖ-Wahlkampf geht?
* ungesicherte Staatsgrenzen & Kriminalität
* Zuwanderung & Asylanten
* 10,0% Arbeitslosigkeit in NÖ (durch Billigarbeiter aus dem Tschechien, Slowakei, Ungarn)
* Fluglärm rund um Wien und Bau der 3. Piste in Schwechat
* Flüchtlingslager in Traiskirchen und Versagen der ehemaligen ÖVP-Innenministerin Mikl-Leitner
* unfaires Wahlrecht
* Posten und Pöstchen (=Parteibuchwirtschaft), Parteienfinanzierung, ...
* Steuermillionen für das Nitsch-Museum ("Blut und Kot-Kunst")
* extrem hoher Schuldenstand des Landes Niederösterreich wird bei der Pro-Kopf-Verschuldung nur durch Kärnten beim Negativrekord übertroffen (= Sauwirtschaft) ...
* Atommülllager Seibersdorf (im Bezirk Baden bei Wien) mit 11.500 Fässern. Das Zwischenlager soll bis zum Jahr 2045 bestehen bleiben. Ein Endlager für Atommüll gibt es in Österreich - fast 40 Jahre nach der AKW-Zwentendorf-Volksabstimmung - immer noch nicht. (Qu. ORF vom 9.12.2017)

Wahlkalender zur NÖ-Wahl 2018:
* Do. 16. Nov. 2017: Der NÖ-Landtag beschloß seine vorzeitige Selbstauflösung.
* Do. 16. Nov. 2017: Die NÖ-Landesregierung beschloß den Wahltag der Landtagswahl mit 28.1.2018 und den Stichtag mit 17.11.2017.
* Mo. 27. Nov. 2017: Letztmöglicher Zeitpunkt für die Einbringung von Anträgen auf Berufung der Beisitzer und Ersatzbeisitzer und gegebenenfalls der Vertrauenspersonen der Wahlbehörden (ausgenommen der besonderen Wahlbehörden gemäß § 70)
* 17.11.- 22. Dez. 2017: Sammelfrist für Unterstützungserklärungen für Parteien, deren Kandidatur nicht durch 3 NÖ-Landtagsabgeordnete unterstützt wird.
* bis Fr. 22. Dez. 2017 um 13 Uhr müssen die Wahlvorschläge der kandidierenden Parteien bei den niederösterreichischen Wahlbehörden eingereicht sein.
* 27. Dez. 2017: Sitzung der NÖ-Landeswahlbehörde mit Beschlußfassung der Landeswahlvorschläge
* 28. Jän. 2018: Wahltag

Weitere Informationen:
Amt der NÖ Landesregierung
E-Mail: post.ivw2wahlen@noel.gv.at
Tel: 02742-9005-12612,
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 17A



Medienberichte und Presseaussendungen:

13.1.2018: Walk of Häme, Plakate mit reichlich Platz zum Fremdschämen
"... Während die FPÖ mit Plakaten im Haider-Retro-Stil, die Grünen mit einem „Johanna auf die Finger schauen“ und die Neos mit einer Pfeilsache mit „Kontrolle rein“ recht konventionell unterwegs sind, schießt die SPÖ den Schnabl ab. Offenbar aus Verzweiflung über die aussichtslose Ausgangsposition hat sich Spitzenkandidat Franz Schnabl zu einer Art Plakat-Amoklauf entschlossen. ..." Qu. Die Presse vom 13.1.2018

22.12.2017: Vergewaltigung nach Adventmarkt in Hadersdorf am Kamp (Bezirk Krems, NÖ)
"... Demnach soll ein – wie sich jetzt herausstellte, nach eigenen Angaben 18-jähriger Afghane – an die Fersen einer Einheimischen geheftet haben, die sich nach dem Adventmarkt in Hadersdorf am Kamp auf den Heimweg machte. ... Der Vergewaltiger verfolgte sein Opfer bis zur Haustür, wo er die Frau in die Wohnung drängte und so brutal über sie herfiel, dass er der Mittvierzigerin die Nase brach."
Qu.: oe24.at vom 22.12.2017

21.12.2017: NEOS treten in ganz Niederösterreich an.
Insgesamt wurden - u.a. auch in Begleitung von Notaren - 1.343 Unterstützungserklärungen gesammelt. Das sei "keine leichte Aufgabe", sondern eine "große Hürde" gewesen, sagte die NEOS-Listenerste in St. Pölten.
Qu.: APA / NÖN vom 21.12.2017

20.12.2017: WFNOE tritt im Bezirk Baden an.
Die Partei "Wir für Niederösterreich" hat heute ihren Wahlvorschlag bei der Kreiswahlbehörde Baden eingereicht. Qu. Webseite => Wir für Niederösterreich

18.12.2017: Multikulturelle FPÖ-Kandidaten:
... Die FPÖ setzt bei der kommenden Landtagswahl auf Personen mit Migrationshintergrund. Auf Menschen, deren Vergangenheit nicht nur in Österreich, sondern auch außerhalb der nationalen Grenzen und in verschiedenen Kulturen ihren Anfang genommen hat. Indem die Freiheitlichen zwei Drittel ihres Spitzenteams mit nicht-autochtonen Österreichern besetzt, zeigt diese Partei, wie bunt, vielfältig und selbstverständlich das vermeintlich Fremde in unserer Gegenwart geworden ist. ..."
Quelle: tips.at vom 18.12.2017
 

Mehr => Medienberichte zur NÖ-Wahl 2018
 



Meinungsumfragen NÖ-Wahl 2018:

Sonntagsfrage: Wenn kommenden Sonntag Niederösterreich-Wahl wäre, welche Partei würden Sie wählen?

15.1.2018: ÖVP: 48%, SPÖ: 23%, FPÖ: 17%, NEOS: 6%, GRÜNE: 5%, sonstige 1% 
Qu.: Peter Hajeks "Public Opinion Strategies" für die NÖN, 805 Befragte, 2.-11. Jänner 2018


Mehr Infos => Meinungsumfragen zur NÖ-Wahl 2018
 


Ergebnis der NÖ-Landtagswahl vom 3. März 2013 :

Christenpartei 0,09%., FPÖ 8,2%, Grüne 8,0%, KPÖ 0,8%,
Mutbürgerpartei 0,6%, ÖVP 50,8%, Piratenpartei 0,05%,
SPÖ 21,6%, Team Stronach 9,8%.

Mehr => Ergebnisse der Niederösterreich Wahl 2013

___________________________________________________

Stellungnahmen / Postings:
 
 
 
 
 
 


Impressum: www.niederoesterreich-wahl.at